Höhenmeter bergauf:
760 m
Höhenmeter bergab:
1180 m
Start:
Bergstation des Sessellifts Marinzen
Die
Schlernhexen haben einen außergewöhnlichen Platz als Treffpunkt auserkoren. An der Abbruchkante des Puflatschplateaus sollen sie sich versammelt haben, um mit lautem Getöse über die Seiser Alm zum Schlern zu fliegen. Auf den
Hexenbänken, wie Sessel geformten Felsstufen aus Porphyr, haben sie es sich dabei bequem gemacht. Beim
Aufstieg zum Puflatsch wird sich mancher wünschen, über Flugkünste zu verfügen, doch das Panorama entschädigt für vergossene Schweißtropfen.
Die Tour startet an der
Bergstation des Sessellifts Marinzen. Wer die ersten Höhenmeter zu Fuß zurücklegen will, geht bei der Talstation des Sessellifts über den Parkplatz auf Steig Nr. 4. Er führt über die Wiesen hinauf zur Bergstation eines Skilifts. Dort folgt man einem Sträßchen 300 m nach links, bis rechts wiederum ein Wanderweg beginnt (Mark. 4A). Er windet sich in Kehren, Sessellift und Skipiste querend, den bewaldeten Hang hinauf und trifft mit dem Weg 11A zusammen. Links gelangt man auf das Plateau mit der Marinzenhütte. Östlich der Bergstation zweigt ein Waldweg Richtung "Schafstall, Puflatsch" ab (Mark. 9). Er führt ohne nennenswerten Höhenunterschied zur kleinen Lichtung mit der Schafstallhütte. Von der Hütte blickt man zu den waldigen Abhängen des Puflatsch hinauf, die es nun ziemlich steil zu erklimmen gilt. An der Alm vorbei, folgt man dem Wegweiser "
Puflatsch" nach rechts am Zaun entlang (Mark. 8) und taucht wieder in den Wald ein. Zügig gewinnt man an Höhe und erreicht nach Norden die (unbewirtschaftete) Tschonadui Alm. Nun gewährt der Wegverlauf eine kleine Verschnaufpause: Etwas flacher beschreibt er einen weiten Rechtsbogen, bevor es noch einmal steil zur Hochfläche hinaufgeht. Dort trifft man auf den
Puflatsch-Rundweg, der links in wenigen Minuten zur Arnikahütte führt. Nun hat man sich eine Stärkung verdient. Vom Berggasthaus leitet ein Steig nordwärts zum Aussichtspunkt
Goller Kreuz und am Rand des Plateaus entlang zu den
Hexenbänken. Wenige Meter weiter ist man am höchsten Punkt des Puflatsch.
Bis zur Schafstallhütte erfolgt der Abstieg auf demselben Weg. Dort folgt man dem Schotterweg unterhalb der Hütte bergab und steigt 10 Min. rechts auf einem Waldsteig Richtung "Kastelruth" ab (Mark. 8), abzweigende Trampelpfade ignorierend.
Nach ca. 5 Min. befinden sich rechts im Wald unterhalb einer Rastbank die
Hexenstühle, zwei Felssessel, bei deren Entstehung ebenfalls Zauberkräfte im Spiel gewesen sein sollen. Der Steig leitet hinunter zu einer Fahrstraße, wo man eine Kehre abkürzen kann. Dann folgt man ihr hinunter zum Sportplatz mit dem Restaurant Wasserebene. Dort hält man sich links und wandert
über Tiosels hinab nach Kastelruth.
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