Die Arbeit Moroders über die Seiser Alm besteht aus einer Flurnamenkarte, welche 530 Toponyme umfasst, einer Parzellenkarte, die 415 Almwiesen- und 75 Hochweidennamen beinhaltet und einem mit vielen Bildern bestückten Begleitbuch. Darin findet der Leser, neben Erläuterungen zur Legende, vieles über die in den geografischen Karten eingetragenen Namen, ihrer Geschichte, ihres Ursprungs, ihrer Deutung. Weiter wird in Themenkreise eingeführt, die mit den Namen eng zusammenhängen und zu ihrem Verständnis wesentlich beitragen. So finden sich etwa kurze geografische, almwirtschaftliche sowie geologische und vegetationsgeografische Betrachtungen, ein geschichtlicher Überblick auch über prähistorische Fundstätten, die Erwähnung alter Regelwerke, die Rechte und Pflichten der Almbewirtschaftung sowie die dafür zuständigen Kontrollorgane bestimmen und letztlich auch ein Abriss über sagenumwobene Gebiete und Orte, von denen es auf der Seiser Alm besonders viele gibt.