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Orte der Balance
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KASTELRUTH - Der Kalvarienberg „Kofel“
KASTELRUTH - Der Kalvarienberg „Kofel“
Der Name Kastelruth kommt von der Bezeichnung „Castel Ruptum“, was übersetzt zerstörte Burg bedeutet. Aus geschichtlichen Urkunden geht hervor, dass eine großartige prunkvolle Befestigung auf dem Schlossberg, Kofel genannt, stand. Der Kofel ist seit jeher ein wichtiges Naherholungsgebiet für Einheimische und auch Touristen. Oberhalb des Dorfes thronend, hat man von hier aus einen herrlichen Blick über Kastelruth mit seinem imposanten Kirchturm und dem Schlern im Hintergrund. Hier findet man Ruhe und Besinnung. Ausgangspunkt ist der Dorfplatz von Kastelruth. Von hier geht man durch den rechten Torbogen des heutigen Rathauses und früheren Ansitzes der Herren von Kraus in Richtung “Kofel”. Weiter geht man die Treppen empor, vorbei an zwei Kapellen, bis man den sogenannten Kegelpatz erreicht.
SEIS AM SCHLERN - St. Valentin Kirchlein
SEIS AM SCHLERN - St. Valentin Kirchlein
Oberhalb von Seis, umgeben von Wiesen und Feldern und mit dem Schlernmassiv als Hintergrund, bietet das idyllische St. Valentin Kirchlein einen besonderen Kraftplatz zum Entspannen. Der kunstgeschichtlich wertvolle Bau wartet mit einer Fülle zum Teil gut erhaltener Fresken aus dem 14. und 15. Jahrhundert auf. Um das Kirchlein ranken sich einige Sagen und Legenden. So soll dort einst ein Stier einen ganzen Tag lang unaufhörlich gewühlt haben. Als man in der Vertiefung, die durch das Wühlen des Stiers entstanden war, näher nachsah, wurde das Öhr einer großen Glocke entdeckt. Man erhob diese und hing sie in der Kirche in St. Valentin auf. Noch immer führt die Glocke den Namen: „Der Stier zu St. Valentin”. Sie wird von den Hexen sehr gehasst und gefürchtet, denn ihr Schall vertreibt die bösen Wetter. Ab Ende Juni finden immer donnerstags geführte Besichtigungen statt. Infos im Informationsbüro in Seis.
VÖLS AM SCHLERN - Der 7-Weiher-Weg
VÖLS AM SCHLERN - Der 7-Weiher-Weg
In Völs lockt nicht nur der Völser Weiher, der nicht nur der bekannteste Weiher der Ferienregion Seiser Alm ist, sondern auch einer der schönsten Badeseen Italiens: Etwas oberhalb des beliebten Schwimmtreffs liegt der Huber Weiher mit seinem reichen Fischbestand. Wer eine Rundwanderung vom Dorfzentrum in Völs über Obervöls zum Völser Weiher und über St. Anton zurück ins Dorfzentrum von Völs plant, kommt auch am Gflierer und Salmseiner Weiher vorbei. Für Wanderer, die von Völs nach St. Konstantin aufbrechen, ist der sehr idyllisch gelegene Konstantiner Weiher ein Muss. Wenn man von Völs in Richtung Völser Aicha wandert, kommt man an zwei weiteren Weihern vorbei: am Umser und am Oachner Weiher. Im Informationsbüro können Sie sich die Broschüre zum 7-Weiher-Weg kostenlos abholen.
TIERS AM ROSENGARTEN – Wuhnleger
TIERS AM ROSENGARTEN – Wuhnleger
Vom Parkplatz Weißlahnbad folgt man dem ansteigenden Forstweg durch Wald und Wiesen in Richtung Wuhnleger. Es ist ein kleiner Weiher, in dem sich die Rosengartenspitzen und die Vajolettürme spiegeln. Auch Kröten, Salamander und Libellen, die dort leben, sind zu beobachten. Zeitzeugen berichten davon, dass der Wuhnleger selbst auf einem Bombenabwurf während der Kriegszeit um 1943 zurückzuführen ist. Man kann die Wanderung in Richtung St. Sebastian Kapelle weiteführen, die noch aus der Pestzeit von 1635 entstammt. Wer daraus eine Ganztageswanderung machen möchte, kann vom Wuhnleger weiter zum Schutzhaus Tschafon wandern, das von Ostern bis Allerheiligen geöffnet ist.

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