Gästebefragung für eine nachhaltige Dolomitenregion Seiser Alm
Gästeumfrage Sommer 2026

Ihre Meinung zählt!
Teilen Sie Ihre Erfahrungen zu Ihrem Sommeraufenthalt und helfen Sie mit, die Dolomitenregion Seiser Alm nachhaltig weiterzuentwickeln.
Dauer: ca. 10 Minuten

>>Jetzt teilnehmen
Unterkünfte Logo Südtirol

Bergler Acker

Produktionsstätten | weitere Unternehmen | Weitere Produzenten | Lebensmittel

Informationen
Bergler Acker
Kontaktinformationen
St. Georg Straße 79
39050 Tiers am Rosengarten
So findest du uns

Auf dem Bergler Acker in Tiers am Rosengarten wächst seit 2024 weit mehr als Gemüse. Fünf Hotels, ein Restaurant und eine Almhütte haben sich zu einem Gemeinschaftsprojekt zusammengeschlossen: Cyprianerhof, Hotel Vajolet, Hotel Paradies, Hotel Weisslahnbad, Hotel Dosses, Laurins Lounge und die Almhütte Messnerjoch. Gemeinsam bewirtschaften sie ein Stück Acker beim Stall des Messnerhofs und bauen dort Gemüse an, das anschließend in ihren eigenen Küchen verarbeitet wird.

Entstanden ist das Projekt aus einem ganz konkreten Wunsch: Gemüse und Kartoffeln direkt vor Ort anzubauen und für die Tierser Gastronomiebetriebe verfügbar zu machen. Einen landwirtschaftlichen Betrieb, der diese Produkte in den benötigten Mengen anbauen konnte, gab es im Dorf jedoch nicht. Den entscheidenden Impuls lieferte schließlich der Besuch des Tourismusvereins Tiers bei einem ähnlichen Gemeinschaftsprojekt im Ahrntal. Die Idee überzeugte – und zurück in Tiers wurde daraus Schritt für Schritt ein eigenes Projekt. Im August 2024 kamen die ersten Pflanzen in die Erde.

Heute wird auf dem Bergler Acker gemeinsam geplant, gepflanzt, gejätet und geerntet. Zu Beginn jeder Saison besprechen die Betriebe, welche Gemüsesorten und Mengen in ihren Küchen tatsächlich gebraucht und verarbeitet werden können. Daraus entsteht der Anbauplan. Auf dem Acker wachsen unter anderem verschiedene Kohl- und Salatsorten, Rote Bete, Wurzelgemüse, Radieschen, Gurken, Zucchini, Bohnen, Mangold und Kartoffeln. Ist das Gemüse erntereif, wird es unter den Betrieben aufgeteilt und direkt in deren Küchen weiterverarbeitet.

Die laufende Betreuung des Ackers übernimmt ein Mitarbeiter des Messnerhofs. Wenn zusätzliche Hände gebraucht werden, packen die beteiligten Betriebe gemeinsam mit an. Dabei werden nicht nur Arbeit und Ernte geteilt: Auch Kosten, Entscheidungen und das Risiko einer Saison tragen die Beteiligten gemeinsam.

Den gesamten Gemüsebedarf der sieben Betriebe kann und soll der Bergler Acker nicht decken. Sein Wert lässt sich deshalb nicht allein in Kilogramm Kartoffeln, Salat oder Kohl messen. Vielmehr geht es darum, Produkte direkt in Tiers anzubauen und dort zu verwenden, wo sie später verarbeitet werden – und gemeinsam etwas umzusetzen, das für einen einzelnen Betrieb so kaum möglich wäre. Denn manchmal braucht es keine großen Mengen, um etwas in Bewegung zu bringen, sondern eine gemeinsame Idee und ein Stück Acker, auf dem sie wachsen kann.

Öffnungszeiten