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Ein Mann und eine Frau stehen auf einem Berggipfel

Achtsam am Berg

Wie man sich in der Natur richtig verhält

In der Dolomitenregion Seiser Alm legen wir großen Wert darauf, respektvoll mit der Natur umzugehen und sie durch achtloses Verhalten nicht unnötig zu belasten. Mit dem Projekt „Achtsam am Berg“ wollen wir all jene, die in unserer Region leben oder sie besuchen, für mehr Umsicht im Umgang mit der Natur sensibilisieren. Die Themenschwerpunkte? Die Nutzung von Trinkwasser und die Vermeidung von Abfall.

Das Leitungswasser in Südtirol ist Trinkwasser von hoher Qualität. Da viele nicht darüber Bescheid wissen, greifen sie auf abgefülltes Wasser (in Plastikflaschen) zurück. „Achtsam am Berg“ sensibilisiert für die Verwendung des Leitungswassers als Trinkwasser und für einen sorgsamen Umgang damit.

Der beste Abfall ist jener, der gar nicht erst entsteht. Gäste, Einheimische und Touristiker:innen werden dazu angeregt, Abfall durch vorausschauende Planung zu vermeiden, indem sie beispielsweise auf Einwegverpackungen verzichten und Nahrungsmitteln vollständig verbrauchen, bevor sie verderben.
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Ressourcen sparen im Alltag
Was ich als Einzelperson beachten & tun kann
  • Quellwasser = Trinkwasser
  • Auffüllpunkte & Brunnen
  • Ich muss mal!
  • Tipp: Rucksack packen
  • Eine Frau füllt eine Flasche Wasser bei einem Brunnen auf
    Trinkwasser aus der Dolomitenregion Seiser Alm

    Wusstest du schon, dass das Quellwasser in der Dolomitenregion Seiser Alm höchste Trinkwasserqualität hat?

    Unser Quellwasser ist rein, frisch und von bester Qualität. Dass es uns jederzeit zur Verfügung steht, ist ein großes Privileg. Damit das so bleibt, müssen wir sorgsam mit Trinkwasser umgehen und unnötigen Verbrauch vermeiden.

    • Aus der Natur
      Es gibt über 2000 Trinkwasserquellen, die regelmäßig geprüft werden.
    • Ressourcenschonend
      Trinkt man Leitungswasser, vermeidet man Verpackungen und Transportwege.
    • Begrenztes Gut
      Ein sorgsamer Umgang mit Wasser ohne unnötigen Verbrauch ist wichtig.
    • Gesundheitsfördernd
      Der Mensch braucht mindestens 1,5 Liter Wasser täglich.
  • Ein Mann trinkt am Brunnen Wasser, und ein Mädchen isst daneben ein Eis
    Leitungswasser trinken
    Südtiroler Leitungswasser ist bestes Trinkwasser. Du kannst deine leere Trinkflasche also bedenkenlos am Wasserhahn oder an den gekennzeichneten Trinkwasserbrunnen auffüllen.
    Jede Einwegflasche bedeutet Müll. Indem du eine Mehrwegflasche verwendest, kämpfst du mit uns gegen das weltweite Plastikmüll-Problem. Daher bitten wir dich: Verzichte bewusst auf Plastikflaschen und trink unser frisches Leitungswasser, nicht nur im Urlaub.
    In den Tourismusvereinen und bei Südtirol Products kannst du übrigens unsere hochwertige Edelstahlflasche erwerben!
  • Eine Familie mit zwei Kindern wandert, im Hintergrund der Schlern
    Eine Familie mit zwei Kindern wandert, im Hintergrund der Schlern
    Über menschliche Bedürfnisse beim Wandern

    Wenn du beim Wandern mal auf die Toilette musst, gilt Folgendes:

    • Wenn es in der Nähe eine Toilette gibt, dann benutze sie auch.
    • Verwende Klopapier statt Papiertaschentüchern – das wird deutlich schneller abgebaut.
    • Noch besser: Du nimmst das benutzte Toilettenpapier in einem mitgebrachten Säckchen wieder mit und entsorgst es in der nächsten Mülltonne.
    • Verrichte dein Geschäft weit abseits von Gewässern wie Bächen, Seen und Tümpeln.
  • Zwei Wanderer auf dem Weg nach Schloss Prösels
    Wie packe ich meinen Rucksack richtig mit Bedacht?
    • Proviant aus regionalen und saisonalen Lebensmitteln
      Sie sind nicht nur die besten Kraftspender für unterwegs, sondern fördern die lokalen Kreisläufe und legen nur kurze Transportwege zurück.
    • Wiederverwendbare Wanderbox
      Einerseits ist sie der Behälter für deinen Proviant, andererseits kannst du den anfallenden Müll darin wieder einpacken. Denn was ich in die Berge mitnehme, bringe ich wieder ins Tal und entsorge es dort fachgerecht. In den Tourismusvereinen kannst du übrigens unsere hochwertige Edelstahlwanderbox erwerben!
    • Ausreichend Flüssigkeit in Mehrwegflaschen
      Deine wiederauffüllbare Trinkflasche kannst du an den Trinkwasserbrunnen nachfüllen und vermeidest so unnötigen Müll.
    • Klopapier für die menschlichen Bedürfnisse
      Toilettenpapier baut sich in 2 bis 4 Wochen in der Natur ab, während Papiertaschentücher 5 Jahre dafür brauchen.
    • Kein unnötiger Ballast
      In den bewirtschafteten Hütten und Almen bekommst du alles an Verpflegung, was du brauchst.
Unsere Trinkwasserauffüllpunkte
Nutzen Sie Ihre persönliche Flasche und füllen Sie sie bequem an unseren gekennzeichneten Trinkwasserbrunnen mit frischem, bestem Trinkwasser auf.
Weniger Müll, mehr Natur

Müllvermeidung in der Dolomitenregion Seiser Alm

Abfälle, die in der Natur liegen bleiben, werden nur sehr langsam abgebaut, einige gar nicht. Außerdem können Mensch und Tier sich daran verletzen. Am besten hinterlässt man also gar keinen Müll in diesem sensiblen Lebensraum.
4 Tipps für eine saubere Umwelt:

• In der Natur lasse ich grundsätzlich nichts liegen.
• In meinen Rucksack packe ich nur das Nötigste.
• Was ich auf den Berg hinauftrage, nehme ich auch wieder mit ins Tal.
• Den entstandenen Müll trenne und entsorge ich zu Hause fachgerecht.

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Achtsam am Berg
Achtsam am Berg
Abfallvermeidung in der Dolomitenregion Seiser Alm
Abfallvermeidung in der Dolomitenregion Seiser Alm
Ein verantwortungsvoller Umgang mit unserer Natur
Ein verantwortungsvoller Umgang mit unserer Natur
Hundetoiletten in der Dolomitenregion Seiser Alm
Wenn Hunde müssen
In der Dolomitenregion Seiser Alm gibt es zahlreiche Hundetoiletten mit kostenlosen Plastiksäckchen für den Kot deines Hundes. Das Mitführen solcher Säckchen ist Pflicht. Entsorgen kannst du sie anschließen im eingebauten Mülleimer der Toilettenstation, keinesfalls in der Natur! Achtung: Im Mülleimer für den Hundekot darfst du keinen Restmüll entsorgen. Insbesondere auf den Wiesen darf kein Hundekot liegen bleiben; gelangt er ins Futter, können Kühe Fehlgeburten erleiden.
Ein Mann und eine Frau sitzen auf einem Stein im Wald, neben ihnen sitzt ein Hund
Die Hundetoiletten in der Dolomitenregion Seiser Alm
Unterwegs in der Dolomitenregion Seiser Alm
Alles übers Campen, besondere Events und Fossilienfunde
  • Campen
  • Besondere Veranstaltungen im Zeichen der Natur
  • Fossil gefunden
  • Blühende Erika auf der Seiser Alm
    Blühende Erika auf der Seiser Alm
    Darf ich in der Dolomitenregion Seiser Alm campen?
    Wenn du mit dem Wohnmobil oder dem Camper in Südtirol unterwegs bist und trotzdem gern in der Natur übernachten möchtest, informiere dich bitte vorher genau über die zulässigen Möglichkeiten.
    Wildes Campieren, das Zelten und das Übernachten in Fahrzeugen jeglicher Art sind im Landschaftsschutzgebiet Seiser Alm, im Naturpark Schlern-Rosengarten und in der gesamten Dolomitenregion Seiser Alm strengstens verboten und werden geahndet. Auch Privatgrundstücke darfst du nicht zum Campen nutzen. Bitte halte dich an diese Bestimmungen und hilf uns dabei, die Natur in der Dolomitenregion Seiser Alm zu schützen.
  • Eine Gruppe von Personen sammelt Müll
    Veranstaltungen & Aktionen
    Das ganze Jahr über organisieren wir Aktionen und bewusstseinsbildende Erlebnisse für Einheimische wie Besucher:innen. Damit setzen wir wichtige Schwerpunkte in Sachen Natur- und Umweltschutz und gewähren Interessierten einen Einblick in unsere Projekte und den schützenswerten Naturraum der Dolomitenregion Seiser Alm geben. Bei diesen Events und Aktionen verwenden wir vorrangig regionale und lokale Produkte, achten auf Energieeffizienz, werben für die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel, regen zur Müllvermeidung an und stellen die regionale Wertschöpfung und die soziale Verantwortung der Menschen füreinander in den Mittelpunkt.
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    Was du tun musst, wenn du ein Fossil findest

    Solltest du ein Fossil oder einen Stein finden und Zweifel haben, ob ein wissenschaftliches/paläontologisches Interesse daran besteht, so gehst du folgendermaßen vor:

    • Du nimmst die Personalien des Finders bzw. der Finderin auf.
    • Du behältst das Fundstück ein oder machst ein Foto davon (wichtig: Lege etwas daneben, damit die Größenverhältnisse klar erkennbar sind, z. B. eine Euro-Münze).
    • Schicke das Foto an die für Paläontologie zuständige Person der Provinz Bozen.
    • Ergibt die Prüfung, dass das Fundstück nicht von wissenschaftlichem Interesse ist, kann es der Finder bzw. die Finderin theoretisch behalten, wohl wissend, dass dessen Besitzer weiterhin der Staat bzw. die Autonome Provinz Bozen-Südtirol ist.
Deine Auszeit in der Dolomitenregion Seiser Alm
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