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Blühende Wiesen auf der Seiser Alm im Sommer
Blühende Wiesen auf der Seiser Alm im Sommer

Landschaft, Natur und Umwelt

Entwicklungsziele der Dolomitenregion Seiser Alm

Kastelruth, Seis am Schlern, Völs am Schlern, Tiers am Rosengarten und die Seiser Alm bilden die Dolomitenregion Seiser Alm. Sie bietet Aktiven, Familien, Genussmenschen und Ruhesuchenden ideale Bedingungen für einen Urlaub im Dolomiten UNESCO Welterbe. Um die Dolomitenregion Seiser Alm als attraktiven Lebensraum zu erhalten, setzen wir auf zukunftsorientierte Entscheidungen in allen Bereichen: Wirtschaft, Umwelt, Gesellschaft, Landwirtschaft, Handel u. v. m.

Zentral dabei sind der Erhalt dieser einzigartigen Naturlandschaft, der behutsame Umgang mit Ressourcen, der Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel und Infrastrukturen, eine verantwortungsbewusste gesamtwirtschaftliche Entwicklung, die Stärkung lokaler Kreisläufe und die Bewahrung des typischen Charakters des Gebietes.

Die vier zentralen Säulen
Gemeinsam für eine lebenswerte Zukunft eintreten
  • Umwelt
  • Wirtschaft & Tourismus
  • Gesellschaft
  • Kultur
  • Zwei Wanderer auf der Seiser Alm
    Zwei Wanderer auf der Seiser Alm
    Okölogische Entwicklung
    Wir setzen uns sehr dafür ein, dass unsere Gäste mit Bus und Bahn anreisen. Das bestens ausgebaute Verkehrsnetz in der Region macht einen autofreien Urlaub ganz problemlos möglich.
    Um Plastik zu vermeiden, regen wir die Menschen dazu an, das gute Leitungs- und Quellwasser vor Ort zu trinken. An den Trinkwasserbrunnen können sie ihre wiederverwendbaren Trinkflaschen auffüllen.
    Außerdem informieren wir über Müllvermeidung, das richtige Verhalten in der Natur, Recycling und Lebensmittelverschwendung – für einen besseren Umgang mit dem, was uns die Natur zur Verfügung stellt.
  • Ein Kind gibt einem Mann ein High-Five
    Ein Kind gibt einem Mann ein High-Five
    Entwicklung in Wirtschaft & Tourismus
    Die Unterkunftsbetriebe können das Nachhaltigkeitszertifikat Südtirol erlangen und so ihr zukunftsorientiertes Denken und Handeln unter Beweis stellen. Die zahlreichen bewusstseinsbildenden Events und die Stärkung der lokalen Kreisläufe tragen zu einer zukunftsorientierten Entwicklung der Dolomitenregion Seiser Alm bei.
    Einblick in das Wirtschaften erhalten Interessierte im Rahmen von „Erlebnis Bauernhof“.
  • Ein Mann trinkt am Brunnen Wasser, und ein Mädchen isst daneben ein Eis
    Soziale Entwicklung
    Die vielen Freiwilligen und ehrenamtlich Tätigen engagieren sich bei der Freiwilligen Feuerwehr, beim Weißen Kreuz und in den Vereinen für ihre Mitmenschen und das Gemeinwohl. Gleichzeitig setzt man sich dort aktiv für Inklusion und Chancengleichheit ein. Menschen mit Behinderung werden ganz selbstverständlich in die Gemeinschaft integriert.
    Weitere wichtige Themen sind die Barrierefreiheit, Organisation und Sponsoring von entsprechenden Events und Wohltätigkeitsveranstaltungen.
  • Villa Felseck in Kastelruth
    Kulturelle Entwicklung
    Für uns ist es von wesentlicher Bedeutung, die kulturelle Einzigartigkeit der Dolomitenregion Seiser Alm zu bewahren. Indem wir das Brauchtum lebendig halten (Feste feiern, Traditionen hochhalten, bestimmte Rezepte und Gerichte nicht in Vergessenheit geraten lassen), zeigen wir den kommenden Generationen seinen Wert für unsere Identität und Zugehörigkeit.
    Die Dialekte und unsere Mehrsprachigkeit sind ebenfalls Teil unserer Kultur und dürfen nicht verlorengehen. Kulturgüter, insbesondere historische Gebäude, gilt es sorgsam zu pflegen und zu schützen.
Gemeinsam die Natur bewahren
Die Südtirol Alto Adige Ranger
Die Dolomitenregion Seiser Alm ist ein einzigartiger Natur- und Lebensraum. Damit auch zukünftige Generationen diese Landschaft in ihrer Vielfalt erleben können, sind seit Sommer 2026 drei Südtirol Alto Adige Ranger im Gebiet unterwegs.

Von Mai bis Ende September sind die Ranger auf der Seiser Alm, in Seis am Schlern und am Völser Weiher anzutreffen. Die Ranger beantworten Fragen, sensibilisieren für den achtsamen Umgang mit der Natur, informieren über die Besonderheiten des Gebiets und beobachten das Besucherverhalten. Ihr Ziel ist es, das Bewusstsein für den Schutz der einzigartigen Dolomitenlandschaft zu stärken und ein harmonisches Miteinander von Mensch und Natur zu fördern.

Unsere Ranger freuen sich auf das Gespräch und stehen euch gerne für Fragen und Informationen zur Verfügung.
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Lokales Mobilitätsprojekt
Bike2Work in der Dolomitenregion Seiser Alm
  • Das Projekt
  • Bisheriger Verlauf und neuer Projektpartner
  • Voraussetzungen für die Teilnahme
  • Bike2Work 2026
  • Einsparung CO₂-Emissionen
  • E-bikes
    Bike2Work ist ein Projekt, initiiert und finanziert von den Liftbetreibern des Skigebiets Seiser Alm. In Zusammenarbeit mit dem Ökoinstitut Südtirol und Seiser Alm Marketing ist dieses Projekt zur Förderung autofreier Mobilität entstanden und geht in diesem Jahr bereits in die vierte Runde.

    Im Rahmen des Projekts werden der lokalen Bevölkerung kostenlos E-Bikes für ihre Alltagswege zur Verfügung gestellt, um einen Anreiz für eine langfristige Veränderung des Mobilitätsverhaltens zu schaffen. Mit Bike2Work werden gezielt jene Bürger:innen unterstützt, die für den Weg zur Arbeit bewusst vom Auto auf das E-Bike umsteigen.
  • E-bikes
    E-bikes
    Im Mai 2023 startete das Projekt mit 10 E-Bikes. Aufgrund der großen Nachfrage im ersten Jahr haben die Liftbetreiber der Seiser Alm 15 weitere E-Bikes angekauft, sodass im Jahr 2024 insgesamt 25 E-Bikes für das Projekt zur Verfügung standen. Im Jahr 2025 wurde das Angebot auf 30 E-Bikes erweitert.

    Im Jahr 2026 beteiligt sich nun auch die Raiffeisenkasse Kastelruth–St. Ulrich und unterstützt das Projekt mit 10 weiteren E-Bikes. Damit stehen der lokalen Bevölkerung in diesem Jahr insgesamt 40 E-Bikes zur Verfügung. Dieses Projekt ist ein wichtiger Schritt hin zur Förderung der Fahrradmobilität und ein Anreiz für die Menschen, in Zukunft bewusst auf das Auto zu verzichten.
  • E-bikes
    E-bikes
    Um ein E-Bike im Rahmen des Projekts beantragen zu können, müssen folgende Kriterien erfüllt sein:
    • Mindestdistanz zum Arbeitsplatz von 2 km oder eine tägliche Wegstrecke von mindestens 5 km bei mehr als zwei Fahrten täglich
    • Nutzung des Fahrrads für den Arbeitsweg an mindestens drei Tagen pro Woche
    • Wohnsitz in einer der folgenden Gemeinden: Kastelruth, Völs, Tiers oder St. Ulrich
  • Zwei Frauen mit ihrem E-bike
    Zwei Frauen mit ihrem E-bike
    Start in die vierte Runde

    Wolltest du schon immer mit dem E-Bike zur Arbeit fahren? Dann gibt es auch heuer wieder die Gelegenheit dazu! Nutze die Chance, etwas für deine Gesundheit zu tun und steige vom Auto auf das E-Bike um! Melde dich ab dem 25. Februar 2026 über unser Antragsformular für ein E-Bike an und erhalte ab Mai 2026 dein E-Bike.

    Die Anmeldung für 2026 ist geschlossen.

    Die Aktion wird auch im Sommer 2027 wieder stattfinden!

  • Messbarer Erfolg

    Bike2Work hat Fahrt aufgenommen: Waren es in der Pilotphase nur 11 Teilnehmer:innen, so waren es 2025 schon 30.
    Die gefahrenen Kilometer haben sich um 335 % gesteigert, und gleichzeitig konnten auch die eingesparten Emissionen um 330 % gesteigert werden – auf insgesamt 4,59 tCO₂eq.
    Das entspricht in etwa dem durchschnittlichen CO₂-Fußabdruck, den ein Mensch in seinem Leben hinterlässt.

    Zurückgelegte Kilometer pro Teilnehmer:in

    - 573,18 km im Jahr 2023
    - 605,52 km im Jahr 2024
    - 915,43 km im Jahr 2025

    1 Tonne CO₂ wird ausgestoßen, wenn ...
    ... ein Flugzeug ca. 3.800 km weit fliegt (z. B. von Frankfurt nach Lissabon)
    ... ein Zug ca. 80.000 km weit fährt
    ... eine Wohnfläche von 45 m² ein Jahr lang beheizt wird

    Um 1 Tonne CO₂ zu binden, braucht eine Buche ungefähr 80 Jahre.

Gemeinsam die Alpen schützen
Für den Erhalt der Naturlandschaft

So kannst du zum Erhalt der Natur in den Dolomiten beitragen:

  • Begegne Flora und Fauna ebenso respektvoll wie den Menschen.
  • Nimm deinen Müll wieder mit ins Tal.
  • Plane deine Touren sorgfältig und entsprechend deiner Kondition.
  • Bleib auf den markierten Routen.
  • Halte dich an Regeln und Betriebszeiten in Skigebieten und Co.
  • Kauf regional und reise möglichst umweltfreundlich.
  • Schau dir die Natur direkt an statt nur durch deine Kamera.
Wiesen-Margerite
Klimawandel und CO₂ Fußabdruck
Größte Herausforderung unserer Zeit
  • Berechne deinen CO₂-Fußabdruck
  • CO₂-Fußabdruck der Dolomitenregion
  • Klimawandel & Klimawandelanpassung
  • Mögliche Szenarien
  • Herausforderungen vs. Chancen
  • Wusstest du schon?
    Es ist erstaunlich, wie viel klimawirksame CO₂-Emissionen bei deiner Anreise und im gesamten Urlaub entstehen. Erfasse deinen persönlichen Fußabdruck und mach dir bewusst, wie viele Emissionen du generierst. Die Berechnung dauert weniger als eine Minute.
  • Neue Datengrundlage für die nachhaltige Entwicklung
    Im Dezember 2025 wurde erstmals eine umfassende CO₂-Bilanzierung für Seiser Alm Marketing und die fünf Tourismusvereine durchgeführt. Dadurch wurden die Auswirkungen unserer Treibhausgase ermittelt und sichtbar gemacht. Hier kannst du die Ergebnisse nachlesen!
  • Größte Herausforderung unserer Zeit
    Der Klimawandel ist weder zu leugnen noch aufzuhalten. Er findet jetzt schon statt und ist auch in unserer Dolomitenregion spürbar. Seine Auswirkungen beeinflussen das Reiseverhalten im Sommer wie auch im Winter und verändern die Bedürfnisse der Gäste. Angebote, Infrastruktur und die allgemeine touristische Entwicklung müssen zunehmend an die nicht mehr abwendbaren Folgen des Klimawandels angepasst werden.
  • Wie sieht es 2060 aus?
    Die Prognosen sagen, dass die Temperaturen stetig ansteigen und Aktivitäten im Freien demnach künftig früher im Jahr möglich sein werden: eine ausgiebige Frühlingswanderung beispielsweise schon Anfang März statt im April, eine Gipfelwanderung im Sommer schon am frühen statt am späten Morgen. Aus den Klimaszenarien geht hervor, dass die Tage mit Frost, der für die technische Beschneiung notwendig ist, weniger werden. Demzufolge wird die Wirtschaftlichkeit der technischen Beschneiung in Zukunft eine größere Herausforderung darstellen. Der Winter mit Temperaturen unter 0 °C und Schneefall verschiebt sich immer weiter, auf Ende Dezember/Anfang Januar, was sich auch auf die Saisonzeiten des Skigebiets Seiser Alm auswirken wird.
  • Anpassung an die Verhältnisse
    Anhand der Prognosen zum Klimawandel wurde die Situation in unserer Destination gemeinsam mit den lokalen Stakeholdern (Interessensgruppen) analysiert. Aus den Interviews und Workshops haben sich verschiedene Handlungsfelder ergeben, die künftig – vor allem aufgrund der unsicheren Verhältnisse im Wintersport – priorisiert werden müssen: Biken und Wandern, die Anpassung der Saisonzeiten und des gesamten Wintersporttourismus.
Wir denken & handeln zukunftsorientiert
Tourismusleitbild
Die Entscheidung, in welche Richtung sich der Tourismus hier in der Dolomitenregion Seiser Alm in Zukunft entwickeln soll und welche Themen dabei besonders im Fokus stehen werden, ist eine verantwortungsvolle. Aus diesem Grund haben wir ein Tourismusleitbild entwickelt, das die Basis für alle Entscheidungen im Tourismusbereich bildet und richtungsweisend für die touristische Weiterentwicklung ist.
Eine Familie mit zwei Kindern spaziert durch den Ortskern
Deine Auszeit in der Dolomitenregion Seiser Alm
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