Etappe 1: Bozen - Tiers/Weißlahnbad

Auf dieser Etappe beginnt noch nicht die eigentliche Tour, sondern wir begeben uns von Bozen aus zum Ausgangspunkt des Fernwanderwegs in Tiers in Weißlahnbad. Dabei nehmen wir entweder den Bus von Bozen aus über Blumau und Völser Aicha oder aber den Bus über den Karerpass und den Nigerpass.

Etappe 2: Tiers/Weißlahnbad - Grasleitenhütte

Die zweite Etappe dauert rund 3 Stunden und ist nicht schwierig zu begehen, jedoch aufgrund des Anstiegs eher anstrengend. Wir gehen vom Ortskern Weißlahnbad auf einer Asphaltstraße bergan bis zu einer Verzweigung. Es geht geradeaus und bald bergab bis zum Tschaminbach. Wir queren ihn über eine Brücke. Bald befindet sich rechterhand der Gasthof Tschaminschwaige. Wir nehmen nun den Weg Nr. 3 und 585 rechts des Tschamintals. Es geht bergan bis wir auf eine Forststraße stoßen. Hier biegen wir links ab und folgen dem Weg bis auf eine Lichtung, auf der sich der Weg teilt. Geradeaus geht es auf einem Karrenweg weiter bis zu einer Waldwiese beim Ersten Leger. Wir gehen weiter bis wir an einigen Almhütten des Rechten Legers ankommen. Nun nehmen wir Weg Nr. 3 und 585 bis zu einer Verzweigung und gehen dann linkerhand hinauf in Richtung Roterdspitze bis in die Schlucht des Bärenlochs. Wir queren die Schlucht und steigen Richtung Grasleitenturm bergan bis wir einen Platz mit toller Aussicht über das Tschamintal erreichen. Wir halten uns links und wandern bergan bis zur Grasleitenhütte auf einer Höhe von 2134 m.

Etappe 3: Grasleitenhütte - Tierser-Alpl-Hütte

Für diese Etappe benötigen wir rund zwei Stunden. Wir steigen von der Hütte aus auf Weg Nr. 1 und 3a bergan bis in den Grasleitenkessel. Hier nehmen wir Weg Nr. 3a und 554. Auf diesem queren wir eine Schuttrinne und gelangen bald zu einer Verzweigung. Wir halten uns links und erreichen den Molignonpass auf 2595 m Höhe. Wir durchqueren eine Mulde und gelangen in den Nördlichen Molignonpass. Bald darauf wandern wir bergan zum höchsten Punkt des Hühnerstandplateaus. Nachdem wir die Aussicht genossen haben steigen wir wieder hinab, bis zum Plateaurand und bald hinunter ins Tierser-Alpl-Joch. Von hier aus ist es nicht mehr weit bis zur Tierser-Alpl-Hütte, die nordwestlich des Jochs liegt.

Etappe 4: Tierser-Alpl-Hütte - Plattkofelhütte

Diese kurze Etappe von rund 2 Stunden ist besonders schön und einfach zu gehen. Auf dem Höhenspaziergang genießen wir wunderbare Ausblicke. Wir gehen zurück zur Verzweigung am Tierser-Alpl-Joch und nehmen den Fahrweg Nr. 4 und 594. Nach einiger Zeit gelangen wir in einen Wiesensattel und dann auf die rechte Flanke des Seiser Kamms. Weiter geht es zum Mahlknechtjoch auf einer Höhe von 2188 m. Weiter geht es in das nächste Joch, weiter in den nächsten Sattel und dann in eine Flanke des Plattkofels. In einer wunderschönen Höhenwanderung gehen wir weiter und genießen tolle Tiefblicke. Dann geht es sanft bergab in das Fassajoch, in dem die Plattkofelhütte liegt.

Etappe 5: Plattkofelhütte - Sellajoch

Auf dem breiten Weg Nr. 4 und 594 geht es hinein in die Seite der Langkofelgruppe, wir queren die Mulde an der Plattkofelalm und steigen bald darauf weiter auf zu einer aussichtsreichen Schulter. Dann geht es in Serpentinen wieder bergab und bis zum Rif. Sandro Pertini. Weiter nehmen wir nun Weg Nr. 4 und 594 um eine Bergkante herum und bis in einer Mulde. Von dort geht es hinab zu einem Bach und bald wieder bergan bis zur Friedrich-August-Hütte. Über Wiesen gelangen wir wieder bergan bis zur Forc. di Rodella. Von hier aus geht es auf Weg Nr. 4 und 594 bergab zur Saleihütte. Über Wiesen gelagen wir von der Hütte aus in kurzer Zeit zum Sellajoch.

Etappe 6: Sellajoch - Boèhütte


Dieser Teil der Tour dauert rund 3,5 Stunden und ist nur bei gutem Wetter zu empfehlen. Der Anstieg ist steil und anspruchsvoll, jedoch nicht besonders schwierig. Vom Sellajoch aus geht es auf der Großen Dolomitenstraße hinunter zu einer Verzweigung. Dort gehen wir links von der Straße ab und auf Weg Nr. 656 weiter, bis wir einen Felssporn erreichen, den wir umgehen. Durch eine begrünte Rinne steigen wir zum tiefsten Punkt ab, der auf rund 1990 m Höhe liegt. Wir gehen nun steil bergan Richtung Osten bis zu einem nicht bezeichneten Steig und gelangen bald zum Wasserlauf es Rio Antermont. Über einige Kehren geht es weiter hinauf bis zum Pian del Siella. Auf dem Weg Nr. 647 geht es nun weiter aufwärts zum Pian de Roces. Über die Ostwand des Torre de Roces geht es weiter bergan. Über einen Schuttkessel gelangen wir schließlich zur Sellahochfläche und weiter in die Forc. d'Antersass. An einer Verzweigung nehmen wir Weg Nr. 647 und 666 und gelangen hinauf zum Zwischenkofelgipfel. Bald schon geht es wieder hinab in einen Sattel. Über die Sellahochfläche geht es weiter aufwärts, bis wir die Boèhütte erreichen.

Etappe 7: Boèhütte - Franz-Kostner-Hütte

Diese Etappe der Tour dauert rund zwei Stunden und ist landschaftlich besonders reizvoll und zudem sehr aussichtsreich. Auf der Strecke wird der höchste Gipfel der Sellagruppe überwunden, der Piz Boè. Von der Boèhütte aus nehmen wir Weg Nr. 638 aufwärts und später gehen wir durch eine kurze Steilrinne weiter, bis wir die Forc. dei Camorces erreichen. Auf dem Weg Nr. 638 und 672 geht es nun zum Gipfel des Piz Boè auf einer Höhe von 3152 m. Vom Gipfel aus steigen wir zurück in die Forc. dei Camorces. Hier zweigt der Lichtenfelser Weg Nr. 672 ab. Über diesen gelangen wir in die Eisseescharte und bald auf den Gipfel der Eisseespitze. Nun geht es wieder bergab, bis wir das Schuttkar "Le Punte" erreichen. Etwas später erreichen wir dann das Sella-Ringband. Wir nehmen den Weg Nr. 637 bergab und gelangen in einer Mulde und über ein kurzes Wegstück bergauf erreichen wir in Kürze die Franz-Kostner-Hütte.

Etappe 8: Franz-Kostner-Hütte - Berghaus Pralongià

Auf der rund 3 Stunden dauernden Etappe lassen wir die Sellagruppe hinter uns und erreichen das Mittelgebirge der Pralongià. Von der Hütte aus gehen wir zunächst hinab in eine Mulde, in der wir auf eine Verzweigung stoßen. Wir halten uns rechts und erreichen bald eine zweite Teilung, an der wir wieder rechts auf Weg Nr. 638 weiter gehen. Bergab geht es bis hinunter zum grün leuchtenden Boèsee. Nach einer Rast nehmen wir erneut Weg Nr. 638, bis wir zur Bergschulter Crep de Mont gelangen, wo sich die Bergstation der Boè-Kabinenbahn sowie die Talstation des Vallon-Doppelsessellifts befindet. Nun geht es wieder bergab, bis wir auf die Campolungostraße treffen, an der das Hotel Boè liegt. Auf der Passstraße Nr. 244 gehen wir rund 200 m Richtung Norden und biegen in die Monte-Cherz-Bergstraße ab. Bald geht es weiter auf dem Fußewg Nr. 3, bis wir einen querenden Karrenweg erreichen. Wir nehmen diesen links und gelangen bald zu den Wiesen am Incisajoch. In einer Mulde wenig südlich des Jochs steht das Berghaus Incisa. Auf einer Naturstraße gehen wir bergan bis wir das Berghaus Pralongià erreichen.

Etappe 9: Berghaus Pralongià - Valparolapass

Diese Etappe dauert etwa 2,5 Stunden, ist landschaftlich äußerst schön und erfordert an einigen Stellen Trittsicherheit. Wir nehmen Weg Nr. 23 und 24 und gelangen zu einem Sattel und dann über die Störeswiesen. Auf Weg Nr. 24 geht es nun bergan, am Settsass vorbei und ins Pizzadejoch. Es geht weiter bergab, bis wir die Mulde des Fondo di Valparola erreichen, in der sich ein Teich befindet. Es geht bald durch eine Flanke des M. Castello und hinab in einen Sattel. Durch eine Mulde und am Lago di Valparola vorbei gelangen wir dann hinauf in den Valparolapass.

Etappe 10: Valparolapass - Rif. Lagazuoi

Diese Etappe dauert rund 2,5 Stunden. Es geht auf der Strecke über eine Hängebrücke. Insgesamt wird empfohlen, ein Klettersteig-Set mitzuführen und die Strecke bei Eis- oder Schneeresten im Frühjar zu umgehen. Wir gehen zunächst bergan bis zum Fort Tra I Sassi. Von dort aus geht es auf dem Kaiserjägersteig weiter bis zum Einstieg in den Falzaregopass. In den Wänden unter dem Kleinen Lagazuoi beginnen die Sicherungen des Steigs. Bald erreichen wir die 15 m lange Hängebrücke, die aus Stahlseilen besteht. Dann geht es über einen Steig hinab zum Rif. Lagazuoi.

Etappe 11: Rif. Lagazuoi - Rif. Pomedes

Auf der rund 4 Stunden dauernden Etappe benötigen wir stellenweise Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Dies gilt vor allem auf dem Astaldi-Steig, der jedoch auch umgangen werden kann. Wir nehmen den breiten Weg Nr. 20 und 401 und gelangen über eine Flanke hinab zu einer Wegteilung. Wir halten uns rechts auf Weg Nr. 401 und gehen weiter bis in die Forc. di Lagazuoi. Weiter geht es zur Forc. Travenanzes. Weg Nr. 401 führt uns nun bergab bis zu einer Verzweigung, an der wir uns rechts halten und nun auf dem Weg Nr. 402 weiter wandern. Bald erreichen wir die Forc. Col dei Bos auf einer Höhe von 2331 m. Wir gelangen an eine Teilung und nehmen hier den Weg Nr. 404, der uns zur Linksabzweigung der Via ferrata Lipella führt. Nach einem Wegstück erreichen wir die Materialseilbahn für das Rif. Giussani und dann die Kreuzung mit Weg Nr. 403. Wir nehmen Weg 420, den Sent. Astaldi, und gelangen hinein in die Wände der Pta. Anna. Über teils schmale Bänder und teilweise wackeliges Gelände geht es aufwärts bis zum Rif. Pomedes.

Etappe 12: Rif. Pomedes - Cortina d'Ampezzo

Auf dieser Etappe steigen wir entweder innerhalb von rund 2,5 Stunden hinab in das Becken von Cortina oder wir nehmen für diese Strecke die Seilbahn. Zu Fuß nehmen wir den Weg Nr. 405 durch das Hochtal Canalone della Tofana hinunter zur Mittelstation des Tofana-Sesselifts. Weiter geht es abwärts bis zum Großparkplatz an der Talstation des Pomedes-Sessellifts. Hier befindet sich auch das Ristorante Baita Piè Tofana. Auf Weg Nr. 410 geht es weiter, bis wir den Ort Lago Ghedina mit dem Ristorante al Lago Ghedina erreichen. Von dort aus nehmen wir den Fahrweg Nr. 415 bis zu einer Verzweigung. Weiter geht der Fußweg Nr. 415 hinunter zu den Wiesen von Cadin di Sopra. Auf einer Asphaltstraße gehen wir rechterhand weiter und kommen bald durch das Dorf Cadin di Sotto und dann auf die Staatsstraße Nr. 51. Als kürzere Alternative nehmen wir die Seilbahn.

Etappe 13: Cortina d'Ampezzo - Rif. Son Forca

Die rund 4 Stunden lange Etappe ist anstrengend, jedoch unschwierig. Vom Busbahnhof im Ortskern von Cortina nehmen wir den Weg Nr. 208 und gelangen bald zu einer Asphaltstraße. Auf dieser geht es bergan bis zum Fahrweg Nr. 207 und bald zur Mittelstation Col Tondo des Mietres Sessellifts. Über Naturstraßen erreichen wir auch bald das Rif. Mietres. Über den Karrenweg Nr. 211 steigen wir hinab zu einer Waldwiese und von dort weiter über den Weg Nr. 204 bis hinauf zur Waldgrenze. Über einen Steig geht es nun nach links und dann bergan in vielen Kehren bis in eine Steilrinne hinauf. Bald erreichen wir dann die Forc. de Zumeles. Auf Weg Nr. 205, der alten Kriegsstraße, wandern wir bis hinauf in den Passo Son Forca. Von der Passhöhe geht es dann auf einer Naturstraße bergan zur Talstation der Staunies-Stehgondelbahn und weiter zum Rif. Son Forca.

Etappe 14: Rif. Son Forca - Rif. Col de Varda

Die 4 Stunden lange Etappe beginnen wir mit einem Abstieg in den Passo Son Forca. Wir nehmen von dort den Fußweg Nr. 203 und erreichen in Kehren bald wieder die Straße. Auf dieser geht es dann bis zum Passo Tre Croci. Wir nehmen die Staatsstraße Nr. 48 und wandern bergab bis zur Ponte di Rudavoi. Nach der Brücke gehen wir links weiter auf Weg Nr. 222 bis hinauf in die Sella di Rudavoi. Es geht auf demselben Weg weiterhin bergan bis zur Sella di Popena. Nun steigen wir wieder bergab in die steile Schuttrinne und gelangen bis zu ihrem Ende. Bald geht es abwärts zum querenden Weg Nr. 224 und auf diesem zur Großen Dolomitenstraße und zum Hotel Lavaredo, das am Ufer des Misurinasees liegt. Von dort geht es entweder zu Fuß über den Weg Nr. 120 hinauf zum Rif. Col de Varda oder aber mit dem Col-de-Varda-Sessellift.

Etappe 15: Rif. Col de Varda - Rif. Fonda Savio

Diese Etappe dauert rund 2 Stunden und bietet wunderbare Ausblicke. Vom Rif. Col de Varda aus nehmen wir Wege Nr. 117 bergan bis in eine steile Geröllrinne. Bald erreichen wir die Forc. Misurina. In Kehren geht es nun abwärts, bis wir einen Steilabbruch erreichen. Wir steigen über zwei Eisenleitern hinunter und weiter hinab bis ins Cadin delle Neve. Weiter geht es schließlich auf Weg Nr. 117 bis in die Forc. del Diavolo. Durch diese steigen wir bergauf, bald geht es nochmals über drei Eisenleitern weiter den Berg hinan. Durch eine Schlucht steigen wir wieder abwärts und bald wieder bergan bis zum Rif. Fratelli Fonda Savio.

Etappe 16: Rif. Fonda Savio - Auronzohütte

Diese Etappe dauert rund 2,5 Stunden und ist landschaftlich ganz besonders schön. Hier geht es teilweise an senkrechten Wänden vorbei, weshalb Trittsicherheit und Schwindelfreiheit Voraussetzung sind. Wir nehmen zunächst Weg Nr. 117 hinauf in den Passo dei Tocci. Auf schmalen Bändern geht es hier durch eine Steilwand bis zum Wandfuß und weiter hinunter bis zu den Geröllfeldern des Vallon di Nevaio. Wir nehmen Weg Nr. 112 und dann wieder Weg Nr. 117 bergab. Wir gelangen in die Forc. di Rinbianco. Über schmale Bänder geht es weiter und etwas später nehmen wir eine Eisenleiter. In der Scharte zwischen C. Cadin di Rinbianco und M. Campedelle genießen wir einen wunderbaren Ausblick. Auf dem Weg Nr. 117 gelangen wir zunächst in die Forc. Longeres und dann hinauf zur Auronzohütte.

Etappe 17: Auronzohütte - Dreizinnenhütte

Diese Etappe dauert knappe 3 Stunden und ist relativ einfach zu begehen. Wir nehmen zunächst Weg Nr. 105 und gelangen über diesen hinauf zur Forc. Col di Mezzo. Dann geht es wieder bergab bis wir eine Schulter erreichen und über ein Plateau bis zur Jst. Lange Alpe, die im Sommer bewirtschaftet ist. Richtung Osten geht es weiter zum Rienzboden. Nun folgt ein Wegstück auf dem wir mehrmals auf und ab gehen und schließlich bergan steigen bis zur Dreizinnenhütte.

Etappe 18: Dreizinnenhütte - Zsigmondyhütte

Diese kurze Etappe dauert rund 2 Stunden. Wir wandern auf Weg Nr. 101 in ein felsiges Hochtal hinein. Dann geht es bergan bis zum Büllelejoch und weiter zur Büllelejochhütte. Wir gehen weiterhin auf Weg Nr. 101 und gelangen zum Oberbachernjoch und erreichen bald auch schon die Zsigmondy-Comici-Hütte.

Etappe 19: Zsigmondyhütte - Rif. Berti

Dieser Abschnitt der Tour dauert rund 4,5 Stunden und zeigt sich recht anspruchsvoll. Auf der Strecke befindet sich die im Dolomitenkrieg errichtete Strada degli Alpini, ein gesicherter Steig, auf dem dringend empfohlen wird, ein Kletterset zu verwenden (Schwierigkeitsgrad I). Die Passage kann jedoch auch umgangen werden. Wir nehmen zunächst Weg Nr. 101 und 103 und steigen ab zu den Schutthängen an der Zwölferkofel-Nordwand. Richtung Südosten gelangen wir nun zum Einstieg der Strada degli Alpini. Bald queren wir das Felskar Inneres Loch und steigen dann hinab in die Nähe des Zsigmondygrats. Nun geht eine Passage höchst steil und ausgesetzt mitten durch die senkrechte Wand des Zsigmondygrats. Von dort geht es weiter in das Felskar Äußeres Loch und weiter bis zur Westflanke des Elferkofel. Von dort aus wandern wir in Kehren bergauf bis zu den Rotwandwiesen. Wir gelangen bald in die Nordwand des Elferkofel und weiter zu einer Eisenleiter. Über diese steigen wir bergan und gelangen dann in eine Schlucht. Es folgen einige teilweise sehr stark ausgesetzte Stellen, bis wir in die Forc. della Sentinella gelangen. Rechts davon befindet sich die Bertihütte.

Etappe 20: Rif. Berti - Biv. Piovan

Die kurze, rund 1,5 Stunden lange Etappe ist landschaftlich sehr schön und recht einfach zu begehen. Wir beginnen die Strecke auf dem Weg Nr. 101 und gelangen in Kehren hinunter zum Torrente Risena. Dort geht es rechts weiter auf Weg Nr. 109 und 152. Auf diesem Weg gelangen wir bald in ein Tal, das an eine Schlucht erinnert. Bald darauf erreichen wir die Forc. dei Camosci und nur wenig später den Karboden des Cadin dei Bagni, der sich hervorragend als Rastplatz anbietet. Dann geht es bald wieder bergauf, durch ein steiles Tal, und wir erreichen das Biv. Piovan.

Etappe 21: Biv. Piovan - Passo Zovo

Diese Etappe dauert rund 3 Stunden. Da derzeit am Passo Zovo jedoch keine Möglichkeit zur Übernachtung besteht, muss die Strecke in einem Zug mit Etappe 22 begangen werden, insgesamt rund 4 Stunden. Wir brechen vom Biwak auf Weg Nr. 123 und 153 auf und gelangen zunächst abwärts und dann aufwärts in die Forc. della Rocca dei Bagni. In Kehren geht es nun wieder bergab bis in eine Rinne. Wir verlassen diese nach rechts und erreichen bald das Schuttkar des Vallon Sapada. Der Weg teilt sich und wir nehmen weiterhin Nr. 153 und gelangen durch das Kar und weiter bis zur Saletta della Rocca di Campo. Auf dem Steig Nr. 153 wandern wir weiter bis hinunter zu den Feldern des Giao Giuzel, wo wir auf Weg Nr. 152 abbiegen. Bald darauf erreichen wir die Cas. Aiarnola. Wir gehen nun auf dem Karrenweg Nr. 164 weiter bis zum Lago Aiarnola. Wir gehen weiter und erreichen die Holzhütte Baita San Silvestro, hier halten wir uns links und gelangen in ständigem Auf und Ab schließlich hinauf zum Passo Zovo.

Etappe 22: Passo Zovo - Danta

Die kurze Etappe dauert rund eine Stunde. Wir nehmen die Asphaltstraße 700 bis wir an eine Teilung kommen. Wir gehen halb links und gelangen schließlich in die Forc. Zambei und weiter zu den Wiesen oberhalb von Danta. Von dort aus geht es hinab nach Danta di Cadore.

Etappe 23: Danta - Santo Stefano

Die letzte Etappe des Höhenwegs Nr. 9 dauert eine knappe Stunde. Vom Ortskern von Danta aus geht es über die Asphaltstraße bergab bis zu einer Verzweigung mit Weg Nr. 162. Auf diesem geht es nun weiter bergab bis in den Ortskern von Santo Stefano.