Das Totengerippe von Hauenstein

Schlernstraße 16 39040 Seis am Schlern
Seis

Eine Stunde von Seis entfernt, steht auf einem riesigen Bergabhang die Ruine Hauenstein, einst der Sitz des Dichters und Sängers Oswald von Wolkenstein. Dann und wann hört man um Mitternacht aus dem Schloss Saitenspiel und Trauergesang von einer Jungfrau, die da oben verzaubert sein soll. Eines Abends hüteten die Hirten noch spät um das Schloss herum ihre Schafe. Sie saßen am Zugang zur Ruine und erzählten sich allerlei Geschichten. Auf einmal kam es ihnen vor, als ob jemand im Schloss ein Fenster öffnete. Sie schauten hinauf und sahen ein Licht durch die Fensteröffnung schimmern, eine Frau, die ihr langes Haar kämmte. Ihr Kopf war aber ein Totenkopf, und die Schäfer wunderten sich, dass am selben so schönes Haar wuchs, und erschraken. Die Frau warf Steine und Sand auf die Hirten herab und diese liefen entsetzt davon. Die Leute sagen, dass dieses Totengerippe die Frau eines verbannten Ritters sei und so lange im Schlosse umgehen müsse, bis ihr Gemahl zurückkehre.

Man parkt an der Talstation der Seis - Seiser Alm Umlaufbahn. Von da aus startet der O.v.Wolkensteinweg, welcher zur Ruine Hauenstein führt (ca. 1 Stunde zu Fuß).

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